ASTROFOTOS
Astrofotografie – der Blick in die Vergangenheit
Astrofotografie – WaruM & wie alles Begann
Nach 15 Jahren Höhlentauchen war ich auf der Suche nach einem neuen Hobby. Immer wieder mal hatte ich versucht, den Mond zu fotografieren. Das ist auch sehr einfach. Kamera auf ein Stativ stellen, Auslöse Intervalle in der Kamera einstellen und ab und zu die Kamera etwas nachführen. Aber für Deep-Sky Fotos ist das nicht das Richtige Werkzeug. Also habe ich mich schlau gemach und die folgenden Bilder stellen ganz grob die Reise dar.
Begonnen habe ich mit einem klassischem Newton Einsteigerteleskop. Ok, es war schon eine gute Ausrüstung, aber wenn man ernsthaft in die Astrofotografie einsteigen möchte, macht es schon Sinn, gute Komponenten zu kaufen. Hier die Komponentenliste, welche ich auch heute noch jedem ernsthaften Einsteiger empfehlen würde:
Nachführung: Skywatcher EQ-6-Pro sync
Teleskop: Skywatcher QUATTRO P200 (800mm)
Computer: ASIAIRPlus
Astokamera: ZWO ASI 533 Pro mc
Guidingkamera: ZWO ASI 120 mm mono
Skywatcher Off-Axis-Guider
Sky-Watcher 2″ Aplanatischer f/4 Koma Korrektor
ZWO ASI EAF – Electronic-Auto-Focus
TS-Optics 50-mm-Winkelsucher mit 90°-Amiciprisma mit Baader Okular Hyperion 8-24mm Zoom MARK IV
Der Anfang war hart. Das beherrschen der Einnordung des Teleskops und die Bedienung der ASIAIR haben mich manchmal fast in den Wahnsinn getrieben 🙂 Aber irgendwann lief es und es kamen schöne Deep Sky Fotos dabei heraus. Als ich dann mein Teleskop reinigen musste (Bei mir sind der Flughafen Köln (Kerosin), die Shell Raffinerie (Ölige Partikel) und jede Menge Industriedreck ein echtes Problem) habe ich schnell gemerkt, dass das Skywatcher Teleskop nicht ohne Grund so billig ist. Die Justage, insbesondere des Fangspiegels, ist auf Grund billigster Teile eine echte Nervenprobe. Daher entstand der Wunsch, ein anständiges Teleskop zu kaufen.
Es sollte mechanisch deutlich besser sein und gerne auch etwas länger. Nach einiger Suche kam ich auf Teleskop-Austria. Die fertigen den Lacerta 250/1000 Photonewton. Ein Teleskop mit einem Carbontubus, 250mm Hauptspiegel und 1000 mm Brennweite Ein wirklich schönes Teil. Nähere Infos zu den Teleskopen findest Du im Bereich TELESKOP & TECHNIK.
Weil aber 1000mm manchmal etwas lang sind, wollte ich noch ein Teleskop im Bereich 600mm kaufen. Durch einen Astrofreund kam ich auf die Firma Takahashi aus Japan. Nach einiger Recherche und etlichen Vergleichen, habe ich mir dann einen Takahashi Epsilon 160 ED mit 530mm Brennweite gekauft. Hier mal eine kurze Bewertung dieser Firma: Takahashi setzt absolut den Maßstab in der Klasse unter 25.000 EUR Teleskopen. Die Verarbeitung ist ein Traum und die Bildqualität seit Jahren legendär. Leider bauen die keine langen Newtons ;-(
Eigentlich habe ich durch meinen Garten mit einigermaßen vertretbaren Sichtfeld gute Bedingungen, um an Sternenklaren Abenden ein Teleskop aufzubauen. Aber irgendwie fand ich die Idee, im garten eine Sternwarte zu bauen sehr reizvoll. Zudem hatte ich das Video von Daniell Nimmervoll zu seiner Gartensternwarte gesehen und dachte: so ein Din kann ich auch bauen. Näheres zu diesem Wahnsinnsprojekt unter GARTENSTERNWARTE. Inzwischen ist sie das Zuhause meiner Teleskope und leistet bei Wind und Wetter einen tollen Dienst.
Natürlich hat sich an dem Startsetup (Kamera, Nachführung, Filter, Rotator, etc. sehr viel geändert… und es geht immer weiter 🙂 Schau gerne in die einzelnen Rubriken dieser Astroseiten und wenn du eine Frage hast, scheu dich nicht, mir eine Mail zu senden 🙂





